Dienstag, Januar 22, 2008

Reproduktion und Konsum

Die Reproduktion läuft nicht nur über Produktion und Konsum notwendiger Lebensmittel, sondern auch unnötiger. Dadurch wird Geld in Umlauf gebracht und Gewinn gemacht, zugleich Arbeitskraft und Arbeitszeit in nicht nötiger Weise aufgewendet. Die Frage, was wichtiger ist, unnötiger - z. T. auch unsinniger oder schädlicher - Konsum oder weniger Arbeit, steht nicht zur Debatte. Dabei geht es nicht um Verzicht, sondern um Prioritäten beim Einsatz von Ressourcen. Reproduktionsarbeit dieser Art ist z. T. nicht notwendige Arbeit.

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Sonntag, Dezember 09, 2007

Reproduktion der Gesellschaft

soll nicht undurchschaut vor sich gehen (aufgrund von "Zwängen", "hinter dem Rücken"),
darf nicht von Gruppen dominiert werden,
ist nicht am Vorteil einer Minderheit auszurichten,
erfordert Entscheidungen der Betroffenen über den Verlauf,
ist immer wieder transparent zu machen,
bedarf einer Balance aus Kontinuität und Verbesserung,
macht einen Abgleich mit Alternativen nötig,
muss in ihren Funktionsmechanismen permanent überprüft werden,
braucht Aufdeckung und Kritik ideologischer Vernebelungen der Vorgänge,
erfordert das Durchlaufen aufwendiger Einigungsprozesse.

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Freitag, Dezember 07, 2007

Reproduktion und extendierter "Realismus"

Die Notwendigkeit der Reproduktion von Lebensmitteln wird übertragen auf andere Formen der Reproduktion; es wird also nicht mehr ausreiched differenziert.
"Realismus" beinhaltet auch, die Rahmenbedingungen als gegeben hinzunehmen und sich darin möglichst geschickt zu bewegen.
"Realismus" bedeutet, die Vorteile der Reproduktion für sich selbst zu nutzen - und sich um die anderen nicht viel zu kümmern.
Wenn man - systemimmanent - gut über die Runden kommen will, darf man nicht zu skrupulös sein.
Diese Form von "Realismus" befördert das Weiterlaufen der Reproduktion in der bisherigen Form.

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Samstag, Dezember 01, 2007

Reproduktion und Selbstverständlichkeit

Die Reproduktion gesellschaftlicher Verhältnisse wird nicht in Frage gestellt und reflektiert, sondern geleistet. Sie gilt in den aktuellen Ausprägungen und Teilformen als selbstverständlich und damit legitimiert. Der spezielle "Rahmen" und die daraus sich ergebenden "Notwendigkeiten" werden akzeptiert. Innovation findet auf dieser Basis statt.

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